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Luftschiff LZ 127 beim Landeanflug

LZ 127 Graf Zeppelin war ein Starr­luftschiff aus dem Hause Zeppelin, das am 18. September 1928 nach 21-monatiger Bauzeit in Dienst gestellt wurde. LZ 127 gilt als das erfolg­reichste Verkehrs­luftschiff dieser Ära. Zur Finan­zierung des Baus wurde die sogenannte Zeppelin-Eckener-Spende ins Leben gerufen, die 2,3 Millionen Reichsmark einbrachte, was aber die Baukosten nur teilweise decken konnte. LZ 127 wurde anlässlich des 90. Geburtstages des mittler­weile verstorbenen Firmen­gründers Ferdinand Graf von Zeppelin von dessen Tochter Hella getauft. Der Graf Zeppelin war 236,6 Meter lang, hatte einen Durchmesser von 30,5 Metern und ein Traggas-Volumen von 105.000 m³. Ursprünglich als Versuchs­schiff gebaut, erwies sich LZ 127 als so zuverlässig, dass es bald durch zahlreiche spektakuläre Fahrten berühmt wurde. Dazu zählen unter anderem die Weltfahrt und die Polarfahrt. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde das Schiff am 27. April 1940, obwohl es noch vollständig einsatzfähig war, gemeinsam mit LZ 130 in Frankfurt am Main abgewrackt. Es war bereits nach dem Unfall der Hindenburg in Lakehurst 1937 nicht mehr eingesetzt worden. mehr